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Domplatz

Ein relativ geräumiger Platz, der, da vor dem Dom das Baptisterium stand, in einer perspektivischen Ansicht der Stadt Rovigo um das Jahr 1670 herum noch enger erscheint. Ein kleiner Bau, der seit dem 13. Jahrhundert bekannt ist, obschon sein Ursprung als älter betrachtet wird. Mit dem Wiederaufbau des Doms Ende des siebzehnten Jahrhunderts wurde eine Erweiterung des Vorplatzes erforderlich und das Baptisterium wurde im Jahre 1737 abgerissen. An der Westseite des Platzes erhebt sich der Palazzo Manfredini, dessen Bauzeit zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert ungewiss bleibt. In der Nachkriegszeit erfuhr der Platz auch mit dem Bau des nahegelegenen Gymnasiums, an dessen Fassade ein Mosaik, ein Werk des in Rovigo beheimateten Künstlers Virgilio Milani zu sehen ist, weitere Veränderungen.

Kathedrale

In diesem Bereich, dem historischen Viertel Santo Stefano, das sich zwischen der Kirche und der Burg erstreckt, entstand und entwickelte sich die Stadt Rovigo.
Der Dom, der nach dem Heiligen Stephan, Papst und Märtyrer, benannt ist, geht wahrscheinlich auf das 8. bis 9. Jahrhundert, die Zeit, in der sich der historische Ortsbereich entwickelte, zurück.
Die Angaben zur Grundsteinlegung der Kirche sind bruchstückhaft und lückenhaft, während die Begebenheiten des Bauwerks von 1696, dem Jahr, in dem dessen Wiederaufbau begann, hingegen gut dokumentiert sind. Der Plan, den der aus Padua stammende Girolamo Frigimelica angefertigt hat, sah eine Kirche vor, die doppelt so groß wie der vorherige Bau sein sollte. Die Arbeiten, die zum Teil im 18. Jahrhundert von Vincenzo Bellettato fertiggestellt wurden, beließen die Fassade unvollendet und mit der Ansicht einer einfachen Backsteinmauer. Auf dem Platz vor der Kirche, der einst wesentlich größer war, stand das Baptisterium, das auch als „Dometto”, also als kleiner Dom, bezeichnet und später abgerissen wurde.

Kathedrale – Innen

Die Kirche ist im Inneren in drei Schiffe unterteilt und die heutige Verzierung geht auf den letzten Wiederaufbau zurück und entspricht keinem generellen einheitlichen Plan. Die Inneneinrichtungsarbeiten wurde mehrfach in den Jahren 1750 und 1764 wegen der Erneuerung der Bodenbeläge der Vierung und des Presbyteriums und Ende des 18. Jahrhunderts, da die Kuppel nachgegeben hatte, unterbrochen.
Die erste Kapelle rechts, die der Beata Vergine delle Grazie gewidmet ist, verwahrt die Lünette, die einst das Eingangsportal des Baptisteriums zierte. Die Freske wurde als wunderbar angesehen, nachdem der Arm des Maurers, der sie abreißen sollte, gelähmt geblieben ist. In der ersten Kapelle links wird ein Kandelaber aus Bronze aufbewahrt, der Desiderio da Firenze zugeordnet wird. Hochkarätig sind die Werke, die die Altare der seitlichen Vierungen verwahren. Die Altartafel mit der Darstellung der „Muttergottes, die dem Heiligen Simone Stock das Skapulier reicht” von Andrea Michiel, der der Vicentino genannt wird, in der rechten Vierung und der „auferstandene Christus mit den Heiligen Bellino und Stephan“ der aus dem Jahre 1625 datiert und von Jacopo Palma il Giovane gemalt wurde, im linken Altar.
Der Hauptaltar ist ein Werk des aus Verona stammenden Pietro Puttini, während das große Gemälde in der Mitte der Apsis Tommaso Sciacca zugeordnet wird und den „Heiligen Stephan, der Lucilla tauft und ihr das Augenlicht verleiht“ darstellt. Bemerkenswert ist das aus dem achtzehnten Jahrhundert stammende Chorgestühl aus Nussbaum.

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